Ganz gleich, wie das Leben spielt -
es gibt immer einen Grund zu hoffen und es
lohnt sich immer, voller Zuversicht
zu sein, denn es zeigt sich
immer irgendwo ein Lichtblick.
Depression überwinden
Depression ist kein unüberwindbares Schicksal. Sie kann heute meist erfolgreich behandelt werden. Es ist keine Schande, Hilfe zu suchen. Für den ersten Schritt bedarf es Mut und Überwindung. Angehörige, Freunde und Bekannte können Betroffenen dabei eine Stütze sein.
In Gesprächen erwirbt der Betroffene Strategien, um seine Probleme anders zu sehen und anders damit umzugehen.
In der Psychotherapie erlernt der Klient, sich selber besser zu akzeptieren und vergegenwärtigt sich, dass er die anderen nicht ändern kann. Er kann aber seine Sichtweise verändern.
Die Depression ist keine „Einbildung“ sondern eine häufige, manchmal lebensbedrohliche Erkrankung, welche sehr gut behandelt werden kann.
Die „normale Niedergeschlagenheit“, welche die meisten Menschen kennen und einer echten Depression kann fließend in einander übergehen. Die Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die nicht unbedingt eines erkennbaren Grundes bedarf. Folglich wird diese Symptomatik nicht immer rechtzeitig erkannt, ernstgenommen und professionell behandelt.
Depressive Menschen haben einen gestörten Gehirnstoffwechsel. Die Botenstoffe im Gehirn sind oftmals aus dem Gleichgewicht geraten. Die Spiegel der Neurotransmitter Serotonin und Noradrenalin sind im Vergleich zu gesunden Personen niedriger. Die Depression ist keineswegs die Folge falschen Denkens, Verhaltens oder Fühlens. Das Nervensystem ist aus dem Gleichgewicht geraten und der Mangel diverser Botenstoffe macht sich durch folgende Symptome bemerkbar:
Hauptsymptome (nach dem ICD-10):
- gedrückte Stimmung
- Interessensverlust, Freudlosigkeit
- Antriebsminderung
Weitere Symptome:
- verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
- vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
- Schuldgefühle, Gefühle von Wertlosigkeit
- negative Zukunftsperspektiven
- Schlaflosigkeit
- verminderter Appetit, Appetitverlust
- Suizidgedanken
- Interessensverlust
- Morgentief, geringer Antrieb
- Gewichtsverlust
Hier können Sie weiter lesen, wie Sie Depressionen erkennen
Wenn Sie weitere Fragen haben, nähere Informationen wünschen oder direkt einen Termin vereinbarn möchtem, können Sie mich gerne kontaktieren:
Handy: 0699 13126644
Mail: kontakt@psy-betreuung.at
Depression im Alter
Die Symptome der Depression sind meistens altersunabhängig.
Symptome:
„Innere Unruhe“: Im Gegensatz zu jungen Personen ist die Unruhe des alten Menschen nach außen hin sichtbar. Er wirkt umtriebig und unruhig, dennoch ist der alte Mensch dabei antriebslos. Diese Generation klagt häufiger über körperliche Beschwerden. Der Fokus wird meistens nur auf die körperliche Symptomatik gelegt und die dahinterstehende Depression nicht erkannt. Kreislauflabilität, Kopfschmerzen, gastrointestinale Beschwerden, Übelkeit, Appetitlosigkeit Schlafstörungen, Alpträume, zu Hause nicht verlassen wollen, Interessenslosigkeit, Antriebslosigkeit können auf eine Depression hinweisen.
Häufig sind besondere Ereignisse Auslöser dafür wie etwa:
Tod des Partners oder eines Freundes, Übersiedlung in ein Heim, professionelle Betreuung zu Hause, schwere Erkrankungen, Verlust, Tod eines Haustieres (wichtiger Ansprechpartner).
Die Demenz beginnt häufig mit ähnlichen Symptomen wie eine Depression. Deshalb sind eine fachärztliche Abklärung und Unterstützung unbedingt notwendig. Dies können Medikamente, psychotherapeutische Unterstützung sowie eine Kombination von beiden sein. Viele Demenzen beginnen mit den Symptomen einer Depression, zum Beispiel Interessenslosigkeit oder innere Unruhe. Bei einer schweren Depression ist auch die Gedächtnisleistung herabgesetzt ohne dass eine organische Demenz vorliegt. Um Demenz vorzubeugen ist es wichtig, Depressionen präventiv zu behandeln.
60-70% aller Suizide im Alter sind die Folge einer Depression.
Depressionen sind auch im Alter sehr gut psychotherapeutisch oder in Kombination mit spezifischen Medikamenten behandelbar.
Der Sinn der Psychotherapie ist es, die auslösenden Faktoren herauszufinden und zu verarbeiten (z.B.: Kriegserinnerungen, traumatische Ereignisse, Schuldgefühle, Verluste, Trauer, Tod, Sinnfragen, Erkrankungen, Schmerzen).
Ich unterstütze Sie und Ihre Familie dabei, ein Netz sozialer Strukturen aufzubauen und sie wieder zu integrieren.