Die Fähigkeit sich zu freuen ist beeinträchtigt. Interessen und Konzentration lassen infolge der häufig auftretenden Schlafstörung nach. Eine große Bedeutung hat die Komorbidität mit anderen körperlichen Erkrankungen. Schwere Erkrankungen sind häufig mit Depressionen verbunden.
„Man muss immer alles richtig machen. Fehler sind nicht erlaubt“. Diese Einstellungen können depressive Symptomatiken fördern.
Die Depression kann man auch als „Lösungsversuch“ der Seele sehen. Sie kann als Warnsignal gesehen werden. Indirekt schützt sie vor Überforderung. Man sollte Verantwortung abgeben, Ruhepausen einfordern, sich Aufmunterung und Zuwendung holen.
Nicht immer sind alle Anzeichen der Depression vorhanden. Oft können anfangs auch körperliche Beschwerden im Vordergrund stehen (Schlafprobleme, Gewichtsverlust, Kreislaufprobleme, Herzprobleme, Schmerzen ohne organische Ursache, Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen). Bei depressiven Personen ist das Immunsystem meist nicht mehr so widerstandsfähig. Am Arbeitsplatz macht der Betroffene viele Pausen, ist anfälliger für Infektionen und ist häufiger gezwungen, in den Krankenstand zu gehen. Diese Personen ziehen sich oftmals immer mehr zurück, vernachlässigen soziale Kontakte und man erlebt diese vielleicht auch gereizt und lieblos.
Erkrankte fühlen sich im Job, aber auch im privaten Bereich rasch angegriffen. Eine fachärztliche Betreuung ist bei verstärkter Symptomatik sinnvoll.
Die Depression kann aber auch eine körperliche Erkrankung vortäuschen, daher müssen alle körperlichen Ursachen ausgeschlossen werden.
Ein Großteil der depressiven Klienten zeigt ängstliche Anspannung, Unruhe, Angstsymptome bis hin zu Panikattacken.
Die Depression kann sehr gut mit psychotherapeutischen Gesprächen behandelt werden. In schwereren Fällen ist eine Kombination von Psychotherapie und Medikamenten sinnvoll. Dies hat sich als sehr wirksam erwiesen.
Kommentare wie etwa: „Reiß dich zusammen“ oder „Es wird schon wieder“ sind kontraproduktiv, da Depressionen nicht mit Willensanstrengungen zu bewältigen sind.
Das Nichtbehandeln starker Depressionen trägt ein erhöhtes Suizidrisiko in sich.
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