Schüler klagen immer öfter unter Bauchweh, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel. Diese Symptome müssen auf alle Fälle ärztlich abgeklärt werden, um keine organische Erkrankung oder Mangelerscheinungen zu übersehen. Sehr oft ist auf der physischen Ebene nichts zu finden.
Der Mensch bildet eine Einheit von Körper und Seele, daher könnte man diese Beschwerden auch als eine Art „nonverbale“ Kommunikation ansehen. Denn sobald die Kinder oder Jugendlichen zu Hause oder mit Freunden unterwegs sind, sind diese Beschwerden vorbei.
Für die Pädagogen sind die Probleme nicht immer nachvollziehbar. Die Betroffenen werden schnell als unwillig, Dachinierer, faul, Verweigerer usw. abgestempelt.
Schüler/innen können sich oft unter diesen Beschwerden nur sehr schwer konzentrieren oder lernen.
Für diese psychosomatischen Leiden gibt es viele mögliche Ursachen:
- Mitschüler,
- Mobbing,
- Überforderung,
- Probleme in der Familie,
- Trennung der Eltern,
- Verlust,
- negative Erlebnisse,
- Verlust des Haustieres,
- Existenzängste,
- Lehrer mit denen sie nicht können,
- das nicht Verstehen des Lehrstoffes.
Diese Symptome müssen sehr ernst genommen werden. Vorübergehend können sie oft medikamentös reduziert werden. Langfristig muss man die Ursachen ergründen. Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen versuche ich, neue Lösungswege zu finden, die Ressourcen zu stärken, das Selbstwertgefühlt wieder aufzubauen und die Sichtweise zu adaptieren.
Häufig bekommen die Eltern Schuldzuweisungen zu hören, was aber kontraproduktiv ist.
Eltern und deren Kinder müssen lernen, einen gemeinsamen Umgangsmodus zu finden. Pädagogen sollten das Thema Psychosomatik sehr ernst nehmen und mit einfachen Möglichkeiten (z.B.: Tee kochen, zeichnen lassen,….) Zuwendung und Verständnis zeigen. Auf keinen Fall sollten sie die Schüler/innen und deren Erziehungsberechtigte heruntermachen, negativ über sie reden und die Symptome nicht ernst nehmen.
Ich möchte die Kinder und Jugendlichen unterstützen, wieder mehr Freude am Lernen und am Schulalltag zu haben. Um dies zu ermöglichen gibt es eine Reihe von Übungen, Skills, welche ich mit ihnen erarbeite. Diese können sie jederzeit in der Schule sowie im täglichen Leben einsetzen.
TEILLEISTUNGSSTÖRUNG (LEGASTHENIE, DYSKALKULIE)
Immer mehr Schüler/innen leiden unter dieser Problematik. Unter Stress kommt es zu einer Verstärkung und das Ergebnis entspricht oft nicht dem Zeitaufwand des Lernens für die Schularbeit, Test, Diktat. Mit der Zeit verlieren die Kinder und Jugendlichen den Spaß am Lernen und verlieren zunehmend die Motivation. Scheuen Sie sich als Eltern nicht, mit dem Deutschlehrer/in oder dem Klassenlehrer/in Kontakt aufzunehmen. Im Rahmen des schulpsychologischen Dienstes kann Ihr Kind getestet und das Ergebnis danach von den Lehrern im Unterricht berücksichtigt werden. In der Unterstufe kann es auch in die Notengebung miteinbezogen werden.
Immer mehr Schulen bieten entsprechende Lernkurse an. Je früher Sie das Problem in Angriff nehmen, desto weniger Schwierigkeiten wird Ihr Kind in der weiteren Schullaufbahn haben. Teilleistungsstörung ist nicht zu verwechseln mit Unfähigkeit.
Lesen Sie hier mehr über Schulprobleme
Wenn Sie weitere Fragen haben, nähere Informationen wünschen oder direkt einen Termin vereinbarn möchtem, können Sie mich gerne kontaktieren:
Handy: 0699 13126644
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